Womanism

Die Frauenliteratur, aktiv und engagiert, ist auf der Suche nach einem emanzipatori-schen Weg. Emanzipation und die volle Eingliederung der Frauen in die Gesellschaft ist das zentrale Anliegen aller Autorinnen. Das ist nur möglich durch die Befreiung von den Lasten, die ihre Entwicklung lähmen: Polygamie, Mitgiftpraktiken, erzwunge-ne und viel zu frühe Ehe, Exzision (ein schamloses und grausames Vorgehen). Flora Nwapa und Buchi Emecheta arbeiten ich ihren Romanen Modelle der Befreiung aus. Die Frauen in ihren Romanen haben den Zwängen und Vorurteilen einer traditionell phallokratischen Gesellschaft den Kampf angesagt. Auf den zähen Kampf der schreibenden Frauen lasen allein schon Titel wie "Double Going", Citoyen de secon-de classe", "La dot et fille esclave" schließen. Die afrikanische Frauenliteratur ist nicht feministisch im europäischen Sinne. Mehr noch als ihre Befreiung und soziale Gleichheit will die afrikanische Frau Respekt und die Anerkennung als wertvolles Mitglied der Gesellschaft, was ihr so lange verwehrt sein wird, als sie feudalistischen Zwängen und überlieferten Vorurteilen unterworfen ist. Diese Tendenz, die das Recht auf Würde als afrikanische Frau beansprucht, grenzt sich als Womanism vom Femi-nismus ab.

 

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