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Die Kinder, die auf der Straße leben, sind im Kongo ebenso gegenwärtig. Dies ist zu einem konkreten Problem geworden, vor dem wir die Augen nicht weiter verschließen können.

Das Phänomen der Straßenkinder gehört im Kongo seit nunmehr zehn Jahren zum Bild von der Wirklichkeit. Vielleicht ist es uns schon mal bei einem Spaziergang durch die großen Städte der Republik Kongo passiert, jenen Kindern zu begegnen, die im Stadtzentrum in den Markthallen schlafen. Sie betteln, stehlen und betreiben Schwarzmarkthandel. Dieses Phänomen wird in dem auf der Seite [http://www.bilenge.com “Die Straßenkinder von Pointe-Noire”] erschienenen Artikel vom 15.7.2003 deutlich zum Ausdruck gebracht.

Das Phänomen gewinnt in zunehmendem Maße an Umfang und es besteht die Gefahr, dass es sich zu einem entscheidenden sozialen Problem ausweitet, sollte ihm weiterhin keine Beachtung geschenkt werden. Unsere Gesellschaft neigt dazu, diese Kinder und Jugendlichen wie Straffälliggewordene und Kriminelle zu behandeln, bei denen kein Projekt dazu beitragen könnte, einen Ausweg zu finden oder Abhilfe zu schaffen. Sie wurden derart gebrandmarkt,  dass sie wie jemand angesehen werden, dessen gesamtes restliches Leben als verloren gilt. Unsere Gesellschaft im Kongo hat nicht Unrecht, wenn sie deren Gesetzesüberschreitungen anprangert. Aber sie hat es ihrerseits versäumt, Dinge wie beispielsweise die Schaffung geeigneter Lokalitäten in Angriff zu nehmen, welche diesen Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit bieten würden, sich selbst auszudrücken. Auch hat sie es bisher verpasst, gemeinsam mit ihnen Mittel und Wege zu finden, die es ihnen erlauben würden, sich mit dem Leben auf der Straße oder anderswo auseinander zusetzen.

Die möglichen Projekte werden entweder gar nicht erst in Betracht gezogen, weil sie unter Umständen zum Scheitern verurteilt sind. Andererseits können sie aber ausschließlich mittels ihrer Mitwirkung realisiert werden.

Man sollte hierbei nicht vergessen, dass die Kinder, die auf der Straße leben, nicht unbedingt Beistand benötigen. Sie können ohne weiteres über Jahre hinweg auf den Straßen überleben, ohne irgendeine Hilfe zu erhalten. Es geht vielmehr darum, sie auf ihrem Weg zu begleiten mit dem Ziel, ihnen die Möglichkeit einer eigenen Entscheidung zum gegebenen Zeitpunkt zu  bieten.

Dahingehend, dass es sich hierbei um ein seit verhältnismäßig kurzer Zeit bestehendes Phänomen handelt, kann sich die Begleitung dieser Kinder als vergleichsweise einfach erweisen. Aus diesem Grund ist es unerlässlich, umgehend Programme ins Leben zu rufen, die ihrer Wiedereingliederung in die Gesellschaft dienlich sind. Ganz entgegen unserer häufigen Annahme, besitzen die Straßenkinder zum einen offensichtliche Fähigkeiten, welche es ihnen erlauben, in einer feindlichen Umgebung zu überleben. Dies zeigt sich beispielsweise in einer Vielzahl kleinerer Arbeiten, die sie ausführen als auch in der Organisation des Lebens in der Gruppe, welches ihnen gegenüber einer feindlichgesinnten Umgebung den nötigen Schutz bietet. Zudem besitzen sie eine Art symbolischer, unsichtbarer Fähigkeiten. Sie sind nämlich durchaus in der Lage, sich selbst Ausdruck zu verschaffen, vorausgesetzt, man gibt ihnen hierzu Gelegenheit.

Für all jene, die Projekte in dieser Hinsicht ins Leben rufen und fördern, werden es genau diese beiden besagten Formen von Fähigkeiten sein, welche es ihnen erlauben werden, jene Kinder nicht ausschließlich als hilfsbedürftige Arme zu betrachten. Es gilt hierbei zu erkennen, dass es sich nicht einfach um Kinder handelt, die zu nichts anderem fähig sind, als zu betteln und auf Fürsorge angewiesen zu sein, sondern die vielmehr selbst in der Lage sind, sich ihrer Situation bewusst zu werden, soweit sie eigene Ausdruckmöglichkeiten entwickeln können. Diese Art der Betrachtung könnte sich als wesentlich effektiver erweisen, da sie folglich selbst in die Projekte mit einbezogen werden und somit ihren eigenen Beitrag dazu leisten.

Die Initiative seitens der ADEO-Kongo kommt  in diesem Zusammenhang sehr gelegen und wir hoffen des weiteren auf die Zusammenarbeit mit anderen ähnlichen Projekten. Es ist durchaus möglich, dass eine derartige Initiative keineswegs auf die Zustimmung von allen Seiten stößt. Wie an anderer Stelle beschrieben, leiden die Straßenkinder unter einem Makel, welcher sie in den Augen der heutigen Gesellschaft sogar als eine Art “Hexenkinder” erscheinen lässt. Sicherlich haben Sie bereits von diesem Problem gehört. Unabhängig davon, ob letzteres nun der Wahrheit entspricht oder nicht, ist einzig und allein die Tatsache ausschlaggebend, dass wir uns von nun an der Existenz der Straßenkinder im Kongo bewusst sind und dieses Phänomen zudem ein gebührendes Maß an Anteilnahme verdient.

[http://www.bilenge.com “Die Straßenkinder von Pointe-Noire”]

Übersetzung für Béto e.V: Iris Apé ( Düsseldorf)

 


Republik Kongo. ( Kongo-Brazzaville ) ist das ehemalige Fränzösich-Kongo am rechten Ufer des zweitgrößen Flußes der Welt; Kongo Fluß. Republik Kongo liegt in Zentral Afrika. Mit 342000 km2 und ca 3 Million Einwohnern desen mehr als 60% in Brazzaville ( Haupstadt ) und in Pointe-Noire, ( die wirtchaftliche Zentrum an Atlantik) leben, die Republik Kongo grenzt an Kamerun und die Zentralafrikanische-Republik in Norden. Mit Kongo -Kinshasa - Demokratische Republik Kongo, ( Zaire von 1971-1997 ) und Angola im Süden. Mit dem atlantischer Ozean und Gabun im Western. Die Republik Kongo ( Kongo- Brazzaville ) zählt zu den 4 wichtigsten Öl und Gas Lieferante Afrikas, aber die Mehrheit der Bewölkerung lebt an der Armutgrenze besonders in der letzten Jahren. Wiederholte bewaffnete Konflikte zwischen verfeindeten Gruppen besonders in Brazzaville und südlichen Region der Hauptstadt, haben direkt nach Demokratisierung Bestrebung 1990-93 und ab Mai 1993 bis fast 2002, die wirtschaftiche Lage der Republik und die Situation der Bevölkerung zum Selbsmord betrieben. Zahlreiche Straßen, waise Kinder, Behinderte, Witwe, Jugend ohne Beschäftigung und Perspektiven Leben im Elend. Eine dauerhafte Unterstützung von Außen im Gunst den Initiativen, Projekte für die benachteiligte Geselschaften und der genannten Gruppen, kann nur ein Beitrag zur Wahrnehmung der Mitmenschen bedeuten. Ein Beitrag Menschen aus der Hoffnungslosigkeit zu holen, aktiv zu machen und eine dauerhafte Friede des Landes und beziehungsweise der Welt zu leisten. ...

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