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Interview mit Frau Astrid Toda, Entwicklungshelferin in Afrika, Benin.

Mikangou: Wie kam es dazu, dass Sie in Afrika leben?

Astrid Toda: Ich bin eigentlich durch Zufall nach Afrika gekommen. Früher wollte ich immer wieder nach Rußland zurückgehen. Ich war 1974 in der Sowjetunion. Ich war dort sehr gerne und ich hatte immer den Traum, wieder zurückzugehen. Aber dann kam ich durch Zufall durch den Beruf meines Mannes nach Nigeria. Diese erste Erfahrung auf afrikanischem Boden hat mir so viele neue Dinge gegeben, dass ich also wirklich neugierig geworden bin. Zugleich, da ich ja vorher 20 Jahre in Japan gelebt habe, habe ich festgestellt, dass für mir viele Dinge nicht so fremd waren wie für manche anderen Europäer.

M: In Japan?

T: Nein, in Afrika und zwar in Nigeria, in Benin. Irgendwann habe ich dann gesagt, ich möchte gar nicht mehr zurück.

M: Das heißt, im Gegensatz zu Japan haben Sie sich in Afrika wohler gefühlt?

T: Vielleicht nicht unbedingt wohler. Es liegt wahrscheinlich am Beruf meines Mannes, dass mir viele Dinge etwas schwer gefallen sind. Dazu muss ich zurückgehen bis in meine Kindheit. Ich bin die Tochter eines Forstdirektors. Mein Vater hat immer sehr zur Völkerverständigung beigetragen und ich bin eigentlich groß geworden ohne Rassismus mit vielen Brüdern und Schwestern vieler Nationen. Ich habe dann festgestellt, dass in der Diplomatie doch sehr große Unterschiede gemacht werden und dass Leute nach ihrer Position beurteilt werden, aber nicht nach ihrem Charakter. Ich verstehe, dass man im Dienst je nach Position mit jemanden verhandeln muss. Aber es gibt ja auch einen Privatbereich. Wenn hier keine Unterschiede mehr gemacht werden, dann empfinde ich das als persönliches Problem. Und von daher war ich immer etwas unzufrieden im diplomatischen Leben. Es hat mich nicht ausfüllen können. Ich habe erkannt, dass viele Leute die Möglichkeit hatten, Dinge zu tun, die aber einfach aus Bequemlichkeit oder Desinteresse heraus nicht getan wurde. Man spielt lieber Bridge oder Golf. Es werden Teeparties veranstaltet. Und manchmal gab es eben diese etwas übereifrigen Erzählungen wie z. B.: "Wo hast du deine Tasche oder Kleidung gekauft? Kennst Du in Paris das kleine Geschäft in der und der Ecke? Als wäre mir Paris so vertraut, als würde ich dort leben. Eine andere erzählt, sie hat ihre Jacke in London gekauft." Dabei habe ich manchmal gedacht, irgendwie passe ich selbst nicht in diese Welt. Ich konnte damit nicht viel anfangen. Ich habe dann einmal aus Scherz gesagt; "Ich habe mir meine Schuhe in einem ganz internationalen Geschäft gekauft. Ich glaube das Geschäft hieß Aldi." Das ist dann natürlich nicht so gut angekommen. Aber dann kam meine Chance, als ich in Afrika war, einfach Abstand von all diesen unwichtigen Dingen zu nehmen. Meine Kinder waren erwachsen und ich habe ein neues Leben im Sinne meines Vaters angefangen und festgestellt, wie ich für mich auch selbst dieses Leben zufriedener gestalten konnte.

M: War es nicht schwierig, mit der Entwicklungshilfetätigkeit ganz alleine in Afrika etwas Neues zu beginnen?

T: Ja schon, gerade am Anfang hat man doch oft Existenzangst, im Besonderen wenn jemand Luxus gewohnt ist. Ich muss leider zugeben, dass ich ziemlich verwöhnt war. Man kommt dann in ein anderes Land, wo man im Gegensatz dazu einfach leben muss. Die Realität sieht doch ganz anders aus. Zu der Frage: "Wie lebe ich? Wie verdiene ich Geld? Wie bekomme ich Geld auch für die Projekte? Woher bekomme ich Spenden?" Ich hatte ja praktisch keine Erfahrungen. Es musste ein ganzes System aufgebaut werden. Finanzberichte mussten erstellt werden. Ich hatte eine Möglichkeit, einen Gegenpol zu den großen Organisationen zu schaffen. Ich habe mich auch informiert, warum manche Spender unzufrieden sind mit den großen Organisationen. Genau dort konnte ich dann ansetzen und sagen, was ich verändern wollte und was anders gemacht werden sollte. Damit habe ich versucht, den größeren Organisationen einen Weg zu zeigen, wie manche Dinge besser gemacht werden können. Die meisten Spender sind einfachen Leute, die eben nicht das Geld im Überfluss haben. Man muss einen Weg finden, damit die Leute Vertrauen haben.

M: Wie sind Ihre Erfahrungen hier in Deutschland. Sie kommen manchmal nach Deutschland, um Vorträge zu halten. Von welche Leuten oder von welcher Zielgruppe erhalten Sie mehr Spenden?

T: Ich habe Kontakt zu vielen jungen Leute. Wenn ich in Deutschland bin, berichte ich über die afrikanische Geschichte, wie z. B. die Zusammenhänge zwischen Afrika und Europa. Ich habe festgestellt, dass in den deutschen Schulen die Jugendlichen sehr aufgeschlossen sind und zuhören. Dabei möchte ich keine Schuldgefühle provozieren. Man muss sich wirklich mit der Geschichte Afrikas genau auskennen. Junge Leute sind sehr empfänglich dafür. Es gibt viele Schulen, die sich dafür interessieren. Zusätzlich finden sich viele Frauen, die mit ihrem Leben vielleicht nicht ganz so zufrieden sind, aber nicht den Mut haben, das zu tun, was ihnen wirklich Spaß macht und was ihnen sinnvoll erscheint. Ich habe das Gefühl, dass viele Frauen in mir auch so etwas wie eine Symbolfigur sehen und die durch mich den Mut finden, etwas in ihrem Leben zu ändern. Ich versuche den Leuten zu erklären, dass nicht jeder unbedingt in Afrika seine Hilfe anbieten muss. Es gibt auf der ganzen Welt so viele Dinge zu tun und die Gesamtheit macht das Bild rund.

M: Wie wurden Ihre Projekte in Afrika aufgenommen? Wie haben z. B. die Behörden Ihre Arbeit akzeptiert? Hatten Sie keine Schwierigkeiten?

T: Nein, ich hatte es etwas leichter, weil ich einen anderen Weg als die anderen Organisationen eingeschlagen habe. Ich habe an der Basis angefangen. Ich habe mich mit Leuten aus den Dörfern getroffen, die schon mit dem Aufbau einer Schule begonnen hatten, der Mangel an Finanzmittel das Projekt jedoch gestoppt hat. Und wir haben eigentlich mit den Dorfgemeinden zusammen gebaut. Die Verbindung zur Regierung haben dann die Dorfgemeinden hergestellt. Bei den ersten Schulbauten hat die Regierung von Benin gedacht, das es sich um Eigeninitiativen der Dorfbewohner handelt. Zu diesem Zeitpunkt wussten sie von meiner Existenz noch nichts. Das kam dann mit der Zeit, als ich begann, verschiedene Wünsche zu äußern, wie z. B. Lehrer einzustellen. Die Regierung hat mich dann gefragt hat, wer sind Sie und war machen Sie hier? Von Seiten der Regierung habe ich eigentlich immer Hilfe bekommen. Angefangen von der Botschaft Benin in Deutschland und auch in Benin selber. Ich hatte keine Probleme, Visa zu erhalten oder dergleichen. Wir haben uns so geeinigt, dass wir die Regierung benachrichtigen, wenn wir mit einer Schule fertig sind, die Regierung stellt dann die Schulbänke für so und so viele Klassen zur Verfügung. Wir haben auch schon eine Schule zusammen gebaut. Meine Gruppe ein Gebäude, die Regierung das andere. Das läuft sehr gut. Ich habe das Gefühl, dass die Regierung eigentlich den Wertes von Privatinitiativen erkennt. Außerdem werden durch Privatinitiativen keine Forderungen an die Regierung gestellt wie z. B. bei manchen Organisationen, die z. B. Diplomatenstatus einfordern und Rechte für sich selbst, was ja bei mir nicht der Fall ist.

M: Um was für Projekte handelt es sich genau in Afrika? Ich weiß, dass Sie für den Bau von Schulen verantwortlich sind.

T: Also, ich befasse mich wirklich nur mit dem Bau von Schulen und nicht mit dem Inhalt, denn ich glaube, dass die Leute in Afrika selber am besten wissen, was zu ihrer Kultur passt, was sie vom Aufbau von Schulen erwarten. Wir wollen hier keine neue Kolonialisierung anstreben. D. h., ich sammle erst einmal Spenden in Deutschland. Das Material beziehe ich ausschließlich aus Afrika. Den Transport organisiere ich zum Teil selbst oder beaufsichtige ihn. Ich bin dann beim Bau vor Ort und versuche, etwas mitzuhelfen. Meine Mitarbeiter sind eigentlich so perfekt, dass ich es ihnen überlassen kann. Ich sitze halt dann da und helfe den Dorfbewohnern, die mir ja ihre Arbeitskraft kostenlos zur Verfügung stellen als eine Art Spendenanteil und versuche, sie dazu zu motivieren, wie Wasser zu ziehen oder Sand zu tragen oder Kleinigkeiten, Handlangertätigkeiten, die ich dann mit verrichte.

M: Aber wie sind Sie dazu gekommen, diese Projekte in Benin abseits von der Hauptstadt und anderen Städten durchzuführen? Wie haben Sie Kontakt aufgenommen? Wie sind Sie nach Benin gekommen?

T: Also die erste Schule, die ich in Nigeria gebaut habe, war im Auftrag von Leuten aus Benin. Die Gattin des holländischen Botschafters, Frau Karleen Quint, hat mich gebeten, mich um eine Siedlung zu kümmern, da sie das Land verlassen musste. Ihre Dienstzeit war abgelaufen. Und so ist dann meine erste Schule entstanden. Obwohl ich wirklich sehr gerne in Nigeria war, wurde das Arbeiten durch die politische Situation, den Putsch von Sani Abacha, sehr erschwerter. Wenn man schon Bestechungsgelder bezahlen muss, um überhaupt arbeiten zu können, bringt es wenig Sinn, weiter zu machen. Da die erste Schule für Leute aus Benin war, war es naheliegend, dass ich ein bisschen weiterrutsche in das Nachbarland. Bei einem Spaziergang dort habe ich dann ein geeignetes Dorf gefunden, die zweite Schule aufzubauen. Danach ging es dann stückweise vorwärts, dazu kam die positive Unterstützung von der beninischen Regierung, die mir versichert hat, den Erhalt der Schule zu gewährleisten.

M: Wie lange machen Sie diese Arbeit schon als Entwicklungshelferin?

T: Das ist jetzt mein 12. Jahr.

M_ Und war das konkret erst ein oder zwei Jahre in Nigeria?

T: Erst einmal 2 Jahre in Nigeria. Dann hatte ich mich kurze Zeit etwas von Afrika zurückgezogen. Ich war in Berlin, um etwas nachzudenken und Spenden zu sammeln für das zweite Projekt. Seit 1996 bin ich nun fest in Benin.

M: Kommen Sie nur nach Deutschland, um Spenden zu sammeln und Informationen zu geben oder haben Sie auch Kontakte zu anderen Ländern?

T: Ich habe in verschiedenen Ländern versucht Kontakte zu knüpfen. Ich habe es auch ganz stark in USA versucht, aber ich habe festgestellt, dass es dort sehr viele Versprechungen gibt, die eigentlich keinen Inhalt haben. Ich muss zugeben, ich habe bis heute aus den USA keine Spenden bekommen. Dagegen ist Deutschland dort sehr aktiv. Die Bevölkerung ist bereiter und offener für das, was in Afrika passiert. Ich habe in Frankreich auch eine Gruppen, z. B. in Südfrankreich, in Toulouse, die deutsche Gruppe die bei Airbus arbeitet, die mich seit 5 oder 6 Jahren unterstützt. Deutschland ist das Land, wo es sich nach meinen Erfahrungen am leichtesten Spenden sammeln lässt, wenn man wirklich ernsthaft dahinter steht und man auch nachweisen kann, dass die Gelder nicht in irgendwelche privaten Kanälen fließen.

M: Das kann sein, weil Sie aus Deutschland kommen und Sie mit der deutschen Kultur besser vertraut sind. Ich kenne eine Frau aus Uganda, die hier nach Deutschland kam, um ein Entwicklungsprojekt zu präsentieren. Sie hat nicht soviel Spenden in Deutschland erhalten können. Danach hatte Sie Kontakte mit USA geknüpft und soviel ich weiß, bekommt sie dort sehr viel Unterstützung. Spielt die Sprache oder die Mentalität nicht auch eine Rolle bei einer solchen Arbeit ?

T: Sprachprobleme habe ich eigentlich keine, weil ich doch sehr gut englisch spreche, Die Mentalität mag ein Grund sein. Ich verlange von meinen Spendern nicht nur Geld sondern auch den Geist. Das ist glaube ich ein bisschen zu anspruchsvoll für die Amerikaner. Es ist nicht so, dass ich sage, mir ist gleichgültig, welches Geld ich erhalte. Lieber verzichte ich auf das Geld, wenn der gedankliche Hintergrund doch sehr kolonialistisch oder rassistisch erscheint. Demjenigen sage ich dann, bitte verstehe es nicht falsch, aber bei mir ist dein Geld nicht richtig angelegt. Und das sind natürlich gewisse Dinge, die in den USA nicht so gut ankommen. Vielleicht ist da der Deutsche toleranter, ich weiß es nicht. Jedenfalls habe ich es nicht geschafft, in den USA Fuß zu fassen. Aber ich habe zur Zeit auch neue Gruppierungen in Japan, wo es auch anfängt und Wellen schlägt. Aber es ist jetzt neu seit drei Jahren.

M: Und wie läuft das in Japan?. Klar, Ihr Mann ist Japaner. Ist er Diplomat? Sie haben sogar 3 Kinder mit ihm. Wie kommen Sie zurecht mit den Japanern? Die Japaner hatten keine Kolonien oder Vergangenheit in Afrika? Wie reagieren die Leute dort auf Ihre Arbeit?

T: Meine Kontakte in Afrika, was das Spendensammeln angeht, hat eigentlich weniger mit meinem Mann zu tun, sondern das hängt eigentlich mehr mit meiner Person zusammen. Ich habe hier in Deutschland Japaner kennen gelernt, die danach nach Japan zurückgegangen sind und dort verschiedene Gruppierungen aufgebaut haben. Vielleicht profitiere ich von einer Gefühlsregung. Ich glaube, dass man in Japan lieber nach Afrika schaut als nach Asien. Japan hat keine Schuldgefühle gegenüber Afrika. Dadurch ist die Position sehr viel einfacher als für Europäer, die sich mit Afrika beschäftigen, und vielleicht ist es so, dass man etwas Gutes tun kann, ohne die eigene Verantwortung in der eigenen Nachbarschaft angehen zu müssen.

M: Sie sprechen ja sehr gut japanisch, was die Angelegenheit sehr erleichtert. Glauben Sie, wenn jemand die japanische Sprache nicht so gut beherrschen würde, würde die Sache bei den Japanern genauso gut ankommen?

T: Ich glaube das ist überall so. Man muss die Sprache können. In dem Moment, wenn man einen Vortrag in einer Fremdsprache hält, hat man nur ein kleines Publikum, das die Sprache versteht. Man lernt zwar englisch oder französisch. Aber bei solchen Vorträgen wird es manchmal doch komplexer. Insofern ist die Sprache wichtig, damit ich die Dinge rüber bringen kann und meine Gedanken weitergeben kann. Das hat schon Vorteile, um eben dort Leute zu sensibilisieren.

M: Was sind das für Schulen, die Sie in Benin aufbauen? Sind es Grundschulen, oder Kindergärten. Wie viele Kinder können überhaupt die Schulen besuchen?

T: Es sind im Großen und Ganzen Grundschulen. Ich habe jetzt eine Landwirtschaftsschule in Planung. Aber prinzipiell befasse ich mich mit Grundschulen und wir haben natürlich sehr viele Kinder. Wie Sie wissen, haben wir 80 Kinder in einer Klasse. Wenn dies 6 Jahrgangsstufen sind, heißt das, in der Schule sind 480 Kinder. Die Lehrer haben ein bisschen mehr zu tun, als das hier in Deutschland der Fall ist.

M: Sie haben mit dem Schulsystem nichts zu tun, Sie sind nur am Aufbau beteiligt? Haben Sie Kontakt mit der Schulbehörde des Landes Benin?

T: Ich helfe nur beim Bauen. Ich fordere jedoch immer ein Versprechen von den Dorfbewohnern, dass ungefähr die Hälfte der Schüler Mädchen sein sollen. Da schaue ich dann später eben einmal rein, wie der Prozentsatz an Mädchen und Jungen ist. Ich bin wie ein Katalysator. Dann gehe ich wieder ins nächste Projekt. Ich bleibe nicht dort zurück, um irgend etwas zu kontrollieren oder so.

N: Das bedeutet, Sie haben die Schulen in verschiedenen Dörfern aufgebaut. Wie viele Ortschaften sind dies bis jetzt?

T: Bis jetzt in 5 Ortschaften.

M: Können Sie uns die Namen der Ortschaften nennen, oder wo die Schulen stehen?

T: Die erste Schule befindet sich in Lagos, in Makoko, auf dem Wasser der Lagune, im Pfahlbautenstil erbaut für Leute aus dem Benin. Dann später war ich im Süden von Benin im Dorf Drabo. Hier hatten wir ein bisschen Schwierigkeiten beim Bau. Dann habe ich mir ein Dorf ausgewählt, das nicht zu weit weg ist. Das Dorf Ouèga, um den Leuten von Drabo zu zeigen, was sie noch alles verpasst haben auf Grund der Probleme, die sie uns beschert hatten.

M: Welche Probleme?

T: Am Anfang wollten alle die Schule. Doch dann wollten die Männer nicht mehr mitarbeiten und haben versucht, den Schulbau zu stoppen. Es waren die Frauen, die sich um die Schule bemüht haben. Es gab sehr viel Zank, das Dorf war praktisch geteilt. Die Männer hatten Angst um ihre Positionen. Ähnliches gab es auch in unserer Gesellschaft vor nicht all zu langer Zeit. Als ich zur Schule ging, hatte ich einen Klassenkamerad, der nicht in eine fortführende Schule gehen durfte, weil sein Vater Angst hatte, dass ihn sein Sohn nicht mehr respektieren würde. Ich glaube, das sind Gedankengänge, die selbst bis heute in Europa noch existieren. In Drabo habe ich die Schule funktionsfähig gemacht, aber nicht 100 % fertig. Die Regierung bot damals an, die Schule fertig zu stellen, d. h. die Türen und Fensterläden einzusetzen, wenn die Dorfgemeinde einen Bittbrief an die Regierung schriebe. Es waren Möbel, Tafel usw. alles da. Es war sonst fertig. Und so viel ich weiß, hat das Dorf diesen Bittbrief nie geschrieben. Danach habe ich eben in Ouèga gebaut. Die Schule wurde wirklich fertig gebaut. Das Dorf war kooperativ. Es war eine angenehme Arbeitsweise. Ich wollte eigentlich die anderen ein wenig stimulieren, dass sie sich die ganze Geschichte überlegen. Bis heute hat sich da nicht viel getan. Anschließend waren wir mehr im Norden oder Mittelbenin, in Pira. Das ist zwischen Savalou und Djougou. Die letzte Schule war wieder südlich aber mehr in Richtung Togo, in Gbedaconou.

N: Mit welchem Material wird die Schule gebaut?

T: Die erste Schule war aus Eisenholz erstellt, eben im Wasser. Alle anderen Schulen auf dem Festland sind aus Stahlbeton.

T: Fenster genau wie in Europa?

N: Nein ohne Glasfenster, denn wir haben es ja mit einer Bevölkerung zu tun, die diese Glasfenster nicht ersetzen kann, wenn die Kinder beim Fußballspiel etwas kaputt machen. Wir machen Fensterläden, also keine Lamellenfenster wie in den meisten afrikanischen Schulen, weil es damit zu dunkel ist. Ich hatte mich mit der Weltgesundheitsorganisation abgestimmt, die mir geraten hat, Fensterläden zu machen, die man wirklich aufmachen kann. Dadurch sind unsere Schulen sehr hell, auch ohne Strom. Außerdem sind die Schulen etwas höher als die Schulen von anderen Organisationen, um den Kamineffekt mehr zur Geltung zu bringen. Die anderen hatten zwar auch die Idee. Sind jedoch die Gebäude zu niedrig, kommt der Kamineffekt trotzdem nicht in Gang und die Schulen sind heiß.

M: Und was für Material besitzen Sie in Afrika. Kommt auch Material aus Europa?

T: Nein, ich importiere keine Materialien aus Europa. Wir versuchen ortsgebundene Materialien zu verwenden, wenn Import nötig ist, dann aus afrikanischen Ländern, z. B. werden unsere Dachdeckplatten im Senegal hergestellt.

M: Warum im Senegal?

T: Ich weiß nicht warum, es sind Betonplatten. Sie haben dies entwickelt. In Benin werden sie nicht hergestellt. So haben wir uns also für Senegal entschieden.

M: Und wie läuft dies mit Transport von Senegal nach Benin und von dort zu den Dörfern?

T: Dazu habe ich Leute, da gibt es Geschäftsleute in Benin, die diesen Teil übernehmen und von denen kaufe ich dann direkt. Ich möchte von dem Geld, das hier nach Afrika gehen soll, nichts nach Europa zurückschicken.

 M: Und wie ist es mit eigenem Transport vor Ort? Ihre Beweglichkeit. Wie schaffen Sie das?

T: Ich hatte früher einen kleinen Fort Fiesta, der vor 3 Jahren leider kaputt gegangen ist. Ich habe keine Ersatzteile gefunden. Ich war 3 Jahre ohne eigenes Transportmittel unterwegs. Wenn man Afrika kennt, weiß man, wie schwierig dies ist. Es war auch teuer, weil ich teilweise Autos mieten musste. Unsere Wege sind sehr schlecht. Und ich hatte auch keine Kontrolle, welche Probleme das Auto vorher schon hatte. Wenn das Auto irgendwo hängen blieb, war ich die Person, die die Reparatur zahlen sollte. Das hat mich ins Minus gestürzt. Aber ich habe im letzen Jahr einen Mitsubishi Pajero bekommen, der mit einem Container verschifft wurde, um zugleich eben Dinge für ein Krankenhaus der letzten Schule mitzuschicken.

M: Welche Kosten entstehen Ihnen bei der Versendung. Müssen Sie die Transportkosten selber übernehmen hier in Deutschland und vor Ort? Oder gibt es Leute oder Organisationen, die die Kosten übernehmen?

T: Den Container wurde von der japanischen Gruppe bezahlt. Von der Botschaft Benin in Bonn habe ich einen Brief mitbekommen, der die Dinge für den Zoll vor Ort etwas vereinfachen soll, da es sich um Sachspenden handelte. Doch der Zoll ignorierte das Schreiben und hat uns wirklich ausgenommen. Die hohen Kosten wurden zum Teil von meinem Unterstützungsverein bezahlt, zum Teil von Verkauf meines Buches und von anderen Freunden. Dies war meine erste Erfahrung mit einem Container. Ich habe noch nie etwas per Container verschickt. Bi zum Jahr 2000 habe ich mein Gepäck über Air France problemlos mitnehmen können. Ich konnte manchmal bis zu 100 Kilo Freigepäck mitnehmen. Jetzt leider nicht mehr.

M: Sie haben darüber gesprochen, dass Sie auch Gegenstände für ein Krankenhaus mitgeschickt haben. War dies eine einmalige Aktion gewesen oder haben Sie auch mit dem Bau von Krankenhäusern zu tun?

T: Dieses Mal war es das erste Mal. Im Dorf Gbedaconou haben wir einen ganzen Schulkomplex erstellt, mit zwei Gebäuden, sechs Klassenräumen, Büro, Bibliothek, Toiletten. Hinzu kommt, dass es im in der ganzen Region eigentlich keine medizinische Versorgung gibt und die Frauen bis nach Tori-Bossito, das sind etwa 20 km, fahren müssen, für eine Entbindung oder Sonstiges. Das heißt fahren mit dem Fahrrad oder zu Fuß laufen. So haben wir uns entschlossen, dass auch zur Sicherheit für unsere Schüler, die sich einmal verletzen können, eine Krankenstation nötig war.

M: Wie ist das mit Medikamenten? Gibt es Möglichkeit, Medikamente von Deutschland aus zu schicken? Haben Sie irgendwo Kontakte aufgenommen?

T: Prinzipiell sieht es also nicht sehr gut aus. Unsere Apotheken und die Pharmaindustrie dürfen solche Dinge eigentlich nicht mehr abgeben. Dadurch tut man sich schwer. Ich habe schon mal Medikamente bekommen, die bereits 4 - 5 Jahre abgelaufen waren. Das ist schon sehr traurig. Man denkt, das ist eine Spende, und gibt alte Sachen. Solche Dinge kommen vor. Man muss Aufklärung betreiben und sagen, Afrika ist keine Müllhalde. Dort unten kann ich die auf keine Fall verwenden. Einmal durch die Temperaturen und 4 - 5 Jahren abgelaufene Dinge sind wirklich zu lange gelagert gewesen. Es sind nur kleine Mengen, die ich benötige, große Mengen brauche ich sowieso nicht, weil wir keinen Strom und keine Kühlungsmöglichkeiten haben.

M: Sie haben ein Buch geschrieben, hier in Deutschland verlegt. Was haben Sie geschrieben?

T: Die Idee des Buches entstand, als ich feststellte, dass man Berührungsängste mit Afrika hat. Wenn wir das Wort Afrika hören, dann gehen wir in Verteidigungsstellung, denn wir haben das Gefühl, jetzt wird unser Herz wieder ausgedrückt von Mitleid und mit Schuldgefühlen überladen. Das Buch ist relativ dünn gehalten mit Bildern, mit kurzen Geschichten über das Land, Kultur und kleinen Anekdoten, in kurzen Sätzen und mit großer Schrift, so dass es auch ältere Leute mit einer normalen Brille lesen können. Natürlich gibt es in Afrika einige Probleme, das heißt jedoch nicht, dass Afrika bemitleidet werden sollte. Ich möchte eher ein Gefühl der Solidarität aufbauen.

M: Hat die deutsche Presse schon Stellung zu dem Buch abgegeben und Kommentare dazu gegeben?

T: Nein, das Buch war kurz vor meiner Abreise nach Benin herausgekommen. Ich hatte leider keine Zeit, dies publik zu machen. Ich habe auch noch den richtigen Draht gefunden, an wen ich mich wenden soll. Es gibt noch keine Werbung für das Buch. Es ist auch nicht im Buchhandel zu erhalten. Einmal weil ich es eben im Eigenverlag herausgegeben habe und die Konditionen im Buchhandel für mich relativ ungünstig sind. Ich musste ja die Druckkosten wieder hereinbringen.

M: Das bedeutet, Sie haben das Buch selbst finanziert?

T: Ja. Dazu muss ich sagen, dass ich relativ günstig das Buch erstellen konnte. Ein ehemaliger Klassenkamerad von mir hat es gedruckt und ich musste nur für das Material aufkommen.

M: Welchen Titel hat das Buch?

T: Das Buch heißt "Benin mit Familienanschluss." Damit wollte ich eben sagen, es ist kein sehr ernstes Buch. Aber es soll nicht nur Dinge über Benin vermitteln, sondern auch über andere westafrikanische Länder. Aber eben in einer leichten Form, wie das bei Familienanschluss ist. Ich versuchte Dinge, die mich zum Nachdenken gebracht haben, wie z.B. Kulturunterschiede, zu erklären, die Leute darauf aufmerksam zu machen. Ich glaube, es ist relativ angenehm zu lesen als leichte Lektüre.

M: Wie ist das Leben in Afrika für eine Europäerin? Es ist eine andere Kultur?

T: Das sagt, glaube ich auch mein Buch. Ich fühle mich dort zuhause. Ich habe dort Familienanschluss und ich fühle mich eingebunden. Wir haben ein sehr einfaches Leben. Aber es zeigt mir auch, wie wenig wir eigentlich brauchen. Immer wieder denke ich darüber nach, wie viel Zeit wir füreinander haben. Wenn jemand Probleme hat, krank ist, von einer Schlange gebissen wurde, jeder versucht dem anderen zu helfen, das Problem zu lösen. Wir haben keine Maschinen, die uns unsere Arbeit erleichtern. Trotzdem haben wir Zeit. In Europa haben wir eben verschiedene Maschinen, Wir denken, dass wir dadurch mehr Zeit gewinnen. Aber das ist nicht so.

M: Sie haben einen Artikel über Entwicklungshilfe geschrieben. Er ist auf Ihrer Internetseite zu lesen. Was ist dies für ein Artikel?

T: Der Artikel ist entstanden für die Zeitschrift "Wechselwirkung und Zukünfte" im Jahr 2002. Der Inhalt geht darüber, dass ich über die Geschichte Afrikas und Entwicklungshilfe berichte. Was geschieht wirklich? Ich stelle auch die Verschuldung Afrikas in den Raum. Ich frage, ob nicht Afrika über Hunderte von Jahren Entwicklungshilfe für Europa geleistet hat? Wie sieht es mit der Verschuldung Europas Afrika gegenüber aus? Davon wird heute nicht gesprochen. Ich möchte nicht den Leuten, die hier arbeiten, sagen, ihr seid faul, sondern jeder arbeitet und jeder bemüht sich auch sehr, und trotzdem müssen wir eigentlich auch erkennen, dass unser Wohlstand auf der Armut anderer Länder aufgebaut ist. Und das es eben nicht nur eine Schuld der Vergangenheit ist, sondern das diese Schuld ständig zunimmt. Wir beuten auch heute noch diese Länder aus, auf eine etwas kühlere Art, als es früher gemacht worden war. Aber es ist lange nicht zu Ende. Ich hoffe, dass dieses Bewusstsein uns helfen wird, uns gegenüber den Völkern dieser Ländern etwas fairer zu verhalten. Wichtig ist mir von den Astronomiekenntnissen der Dogon oder von der ersten Universität in Timbuktu, die vor der ersten deutschen Universität entstanden ist, zu erzählen. Wir Europäer bilden uns immer ein, dass wir die Weisheit und die Kultur nach Afrika getragen haben. Das war nicht so . Es gibt viele Beweise, was es alles schon gab. Auch das Afrikabild im 14. Jahrhundert war ganz anders als heute gewesen. " Die Menscheit kommt aus Afrika". Es gab viele bedeutende Königreiche in Afrika, bevor die Europäer dort einreisten. Ich glaube, dass eben das Afrikabild, das wir heute haben, wirklich eine Produktion der Neuzeit ist. Europa war ja relativ arm. Brauchte Bodenschätze für die industrielle Revolution. Woher bekommt man dies, wenn man es nicht bezahlen kann. Wenn man z. B. an König Moussa denkt: Alleine wie viel Goldstaub er bei seiner Reise in Mekka verteilt hat. Kairo brauchte danach 12 Jahre bis sich der Goldpreis wieder erholt hat. Man wusste um die Reichtümer und Kulturen afrikanischer Länder. Wie macht man das aber, dass man alles nehmen kann ohne zu bezahlen. Man musste also den dortigen Mensch zu einem Untermensch machen, zu einem Wilden. Dann war es auch nicht mehr so schlimm, jemanden zu ermorden, Sachen wegzunehmen und so weiter. Also unser Afrikabild, das wir heute noch haben, entstand in der Neuzeit. Wie viele Leute sind sich dessen bewusst, dass z. B. um 1870 unserer deutscher Philosoph Friedrich Hegel gesagt hat, dass Afrika keine eigene Geschichte hat und auch nicht zur Weltgeschichte beigetragen hatte. Dass sich der afrikanische Mensch noch auf einer Vorstufe zum Menschsein befände, da er kein Eigenbewusstsein habe, keine Erkenntnis über sich selbst, keine Religion. Die Versklavung den afrikanischen Menschen der Menschwerdung näher bringe. Das sind schon ganz massive Aussagen, über die man heute sprechen müsste. Die korrigiert gehören.

M: Haben Sie Kontakt zu die Entwicklungsorganisationen in Deutschland oder wo anders in der Welt?

T: Ich habe immer wieder Kontakte, aber im Ganzen bewege ich mich doch sehr alleine, vielleicht weil ich etwas aggressiver bin in meinen Aussagen. Aber auch rein vom Arbeiten her, ich baue relativ günstiger als andere, Ich habe früher, als ich noch Existenzängste hatte, versucht, mich einzubringen bei anderen und es hat nicht geklappt. Ich habe auch wenig Anleitung bekommen, wie ich die Sache aufziehen soll.

M: Wie sind Ihre Kontakte z. B. zum BMZ (Deutsches Bundesministerium für Zusammenarbeit)?

T: Beim BMZ war ich 1995 das erste Mal. Ich hatte mir dies alles sehr schwer vorgestellt. Ich hatte nicht einmal Termine. Jemand hatte sich sofort für mich 2 Stunden Zeit genommen. Die Leute haben sich für mich eingesetzt. Sie haben mich an eine andere Organisation verwiesen, da das BMZ keine Personen einzeln unterstützen darf. Bis heute gebe ich immer wieder Nachricht an Bengo. Die Vermittlung damals hat nicht geklappt.. 2005 könnte ich eventuell erstmals Gelder von BMZ bekommen.

M: Was für Botschaft können Sie an Leute geben, die sich für Entwicklungshilfe interessieren?

T: Ganz allgemein möchte ich allen mitteilen, dass sie sich wirklich einmal informieren sollen über die tatsächlichen Gegebenheiten, eben über die Geschichte vorher. Es gibt viele Fehlvorstellungen über die Entwicklungshilfe selber. Z. B. wenn man denkt, man hat Abitur und kann in einem der Länder gehen und dort unterrichten. Dabei wird übersehen, dass alle Länder heute ein Schulsystem haben. Es gibt ausgebildete Lehrer. Genauso wenig, wie eine amerikanische Schülerin mit ihrem Abitur nach Deutschland kommen kann, um zu unterrichten, geht das im Falle Afrika genau so wenig. Einmal mangelt es meistens an der Sprache. Was wissen die Leute von hier schon über Geschichte? Auch in Afrika wird Geschichte, Sozialkunde unterrichtet. Man kann dort wirklich nichts weitergeben. Das Bewusstsein, ich will helfen, aber ich habe keine Geld, aber ich möchte etwas tun, ist entscheidend. Ich rate ihnen erst einmal hier zu arbeiten, Geld zu verdienen, damit sie die Flüge bezahlen können, Impfungen, damit sie für sich selber aufkommen können, das ist Voraussetzung. Ihr müsst euch darüber bewusst sein, ihr seid nichts weiteres als Handlanger. Auch Leute, die hier in Berufen wie Maurer, Zimmermann und so weiter tätig sind, müssen wissen, dass sie in Afrika unter einem afrikanischen Chef arbeiten werden. Da lässt bei den meisten die Bereitschaft sehr schnell nach. Für Leute, die eine Organisation gründen möchten, gebe ich immer den Rat, Finanzberichte zu erstellen. Totale Transparenz ist ein Grundstein für Erfolg. Denn nur, wenn der deutsche Bürger sieht, wohin sein Geld geht, wie es verwertet wird, ist er auch spendenfreudig.

M: Was kann man dazu beitragen, Afrika hier in Deutschland besser zu präsentieren?

T: Sie machen ja schon einige Dinge, wie z. B. Afrikatage oder Informations- und Verkaufsausstellungen mit Modenschauen, live Musik, Gastronomie oder dergleichen. Sie haben mehrere Jahre die Zeitschrift Béto Magazin herausgegeben. Sie haben dadurch bis jetzt einiges getan, um die Leute über kulturelle und politische Entwicklung Afrikas zu informieren in Deutschland. Afrika wird leider immer noch mit Armut und Hunger gleichgestellt, es gibt aber ja doch Mode, Kunst, Literatur und vieles mehr. Afrika ist so viel reicher als nur Hunger und Armut. Ganz wichtig ist die afrikanische Präsenz hier mit allen ihren Schönheiten und Schätzen. Zusätzlich kommen eben Vorträge in Schulen. Ich glaube, dass da viele Schulen recht offen sind. Wichtig ist vielleicht bei diesen Vorträgen, dass ich nicht über die Projekte spreche. Es geht mir um das Verständnis und die Sache an sich. Manche Schulen haben dann woanders schon Verpflichtungen und trauen sich nicht, jemand reinzunehmen, der ein anderes Projekt unterstützt. Wenn man sagt, es geht mir nicht um das Projekt oder Spenden, es geht mir ganz alleine um das Verständnis für Afrika, dann hat man die Möglichkeit, sich mit jungen Leuten auseinanderzusetzen. Vielleicht gibt es noch mehr, wie z. B. das Fernsehen um das Verständnis für Afrika aufzubessern.

M: Vielen Dank für Ihr Interview.

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